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DIW Studie | Wohlbefinden von Familien in Corona-Zeiten

Eltern mit jungen Kindern am stärksten beeinträchtigt

Mit den bundesweiten Einschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus hat sich das Leben für die Menschen ab Mitte März 2020 stark verändert. Die flächendeckenden Schließungen von Kindertageseinrichtungen (Kitas) und Schulen haben sich insbesondere auf den beruflichen Alltag und das Leben von Familien mit Kita- und Schulkindern ausgewirkt. Diese Veränderungen waren für viele Familien einschneidend, da sie häufig etablierte familiäre Routinen vollkommen unerwartet außer Kraft setzten. Kitas und Schulen standen Familien in der Regel nur noch für eine Notbetreuung zur Verfügung. Für die meisten Familien brachen damit die zentralen Betreuungs- und Bildungsangebote weg. Gleichzeitig hat die Politik auf Basis einer nachvollziehbaren Abwägung des Infektionsrisikos von einer Betreuung der Kinder durch die Großeltern abgeraten, womit für viele Familien eine weitere Betreuungsmöglichkeit ausfiel. Zwar dürfen Kinder seit Mai vielerorts in beschränktem Umfang wieder in die Kitas und Schulen, eine Rückkehr zum Regelbetrieb ist in den meisten Bundesländern allerdings erst nach den Sommerferien geplant.

In den vergangenen Monaten wurde in der Öffentlichkeit vielfach diskutiert, was die Krise für Familien bedeutet und bedeutete. Die Eltern – in der Mehrheit der Haushaltskonstellationen entweder zwei erwerbstätige Eltern oder erwerbstätige Alleinerziehende – sind nach Inkrafttreten der Einschränkungen im Home-Office, in systemrelevanten Berufen oder auch an anderen Arbeitsplätzen weiter ihrer Erwerbstätigkeit nachgegangen.info Gleichzeitig mussten sich die meisten um ihre Kinder kümmern, was für viele große Herausforderungen mit sich brachte. Andere Eltern, die in Kurzarbeit sind oder gar ihren Job verloren haben, sind zusätzlich von wirtschaftlichen Sorgen und Problemen betroffen.

Neben diesen Herausforderungen haben die Beschränkungen des öffentlichen Lebens und die Kontaktbeschränkungen teilweise auch zu einer Entschleunigung des alltäglichen Lebens geführt: Eltern hatten in manchen Fällen mehr Gelegenheit, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Dies könnte auch positiv auf die Zufriedenheit mit dem Familienleben gewirkt haben.

Ob und wie die umfangreichen Veränderungen im Erwerbs- und Familienleben auf das Wohlbefinden von Familien gewirkt haben, wird in diesem Bericht auf Basis aktueller Daten betrachtet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Wohlbefinden der Eltern. Über das der Kinder liegen in den hier verwendeten Daten keine direkten Messungen vor.

Hier geht es zur Studie.

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